Am 11.03.2000 flogen wir von Frankfurt über Newark nach San Francisco. Der Flug war recht angenehm. Bei der Ankunft in Newark (New Jersey), direkt gegenüber New York, mussten wir die übliche Einreiseprozedur über uns ergehen lassen. Wir schleppten unser Gepäck von der Gepäckausgabe zum Zoll, von dort zur Gesichtskontrolle und anschließend wieder zur Gepäckaufgabe.

Unseren Anschlussflug erreichten wir in allerletzter Minute. Nach weiteren 6 Stunden Flug landeten wir San Francisco. Es regnete in Strömen. Die Überraschung kam bei der Gepäckausgabe. Unser Gepäck war nicht mitgekommen. Man sagte uns, mit dem nächsten Flug, der in einer Stunde eintreffen würde, käme auch unser Gepäck.

Der Flug hatte jedoch 3 Stunden Verspätung. Wir nahmen die Gelegenheit wahr, in der Zwischenzeit unseren Leihwagen abzuholen. Nach unserer Rückkehr von der Leihwagenfirma traf auch unser Gepäck mit dem verspäteten Flug ein.

Am nächsten Tag fuhren wir von San Bruno, wo wir übernachtet hatten, nach San Francisco. Zuerst suchten wir uns eine Übernachtungsmöglichkeit in Sausalito. Die nächsten beiden Tage verbrachten wir in San Francisco.

Am 14.03. fuhren wir nach Sacramento. Wir besichtigten die Altstadt und das Capitol. Am nächstenTag fuhren wir nach Sutter´s Fort. Das liegt mitten in der Stadt und nicht wie man vermuten sollte in der Wildnis. Von hier aus fuhren wir zum American River, an die Stelle, wo 1848 das erste Gold gefunden wurde und der Goldrush begann. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann South Lake Tahoe. Hier lag der Schnee stellenweise noch 2 Meter hoch. Die Strassen waren jedoch alle geräumt.

Zu unserem Bedauern konnten wir nicht in den Yosemite-National-Park hineinfahren. Hier waren alle Zufahrtswege gesperrt. Aus diesem Grunde fuhren wir über Jackson und San Jose nach Monterrey wo wir auch übernachteten.

Am nächsten Tag besuchten wir das Meerwasser-Aquarium. Das ist wirklich grossartig und unbedingt wert besichtigt zu werden.

Der Highway No. 1, den wir anschliessend in südlicher Richtung befuhren, war kurz hinter Big Sur durch einen Erdrutsch versperrt. Eine Weiterfahrt war nicht möglich. Es hiess, wieder zurück bis Carmel und von dort über Nebenstrassen durch die Coastal Range fahren. Die Landschaft war einmalig. Doch die Fahrt auch sehr anstrengend. Wir fuhren noch bis San Luis Obispo. Hier fanden wir aber keine Unterkunft; erst in Santa Maria, welches wir sehr spät erreichten konnten wir übernachten.

Am darauf folgenden Tag fuhren wir über Santa Barbara, wo wir die Mission und die Altstadt besichtigten, über Ojai bis nach Ridgecrest mitten in der Wüste. Auch diesen Ort erreichten wir ziemlich spät und es war nicht einfach eine Unterkunft zu finden, zumal hier noch ein Hundewettbewerb stattfand.

Der nächste Tag brachte einen weiteren Höhepunkt. Death Valley mit Scottie´s Castle, Devils Golf Course, Bad Water, Zabriskie Point usw. Behindert durch einen Sandsturm fuhren wir bis nach Barstow. Am nächsten Tag ging es zur Geisterstadt Callico und von dort nach San Diego. San Diego erreichten wir am frühen Nachmittag. Wir suchten, wie üblich, eine Unterkunft und besichtigten anschließend das Naturschutzgebiet in Chula Vista.

Am 21.03. fuhren wir durch den Anza Borrego National Park zum Salton Sea. Von dort zum Besucherzentrum des Nationalparks und wieder zurück nach San Diego. Den 22.03. nutzten wir zum Besuch von Tijuana in Mexiko. Das war ganz einfach. Etwa 100 Meter von unserem Motel hielt die Strassenbahn. Mit ihr fuhren wir direkt bis zur Grenze und von dort mit dem Bus weiter in die Stadt. Tijuana ist ein reines Touristenkaff mit sehr vielen Geschäften und sehr, sehr viel Nepp. Trotzdem lohnt sich der Besuch vor allem zum einkaufen.

Es naht der letzte Tag unseres Aufenthaltes. Wir unternahmen mit der Trolley eine Stadtrundfahrt. Diese kann man an jeder Haltestelle unterbrechen. Sehenswert sind das Gas Light Quarter, die neu aufgebaute Altstadt am Hafen und das Hotel Coronado. San Diego ist der grösste Kriegshafen der USA am Pazifik. Auch wir hatten Gelegenheit eine Menge Kriegsschifffe zu sehen, u.a. einen Flugzeugträger.

Am 24.03. flogen wir von San Diego über Newark mit Continental Air Lines zurück nach Frankfurt.

Fazit: Eine lohnenswerte Reise; wie nicht anders zu erwarten leider viel zu kurz. Man hat bei der Grösse des Landes einfach nicht genug Zeit sich lange an einem Ort aufzuhalten.

USA 2000