Max von Schillings wurde am 19 .04. 1868 in Düren geboren. Er verstarb hochgeehrt am 24. 07. 1933 in Berlin an den Folgen einer Operation. Sein Wirkungsbereich erstreckte sich u. a. auf das königl. Hoftheater in Stuttgart. Für seine Verdienste um dieses Theater wurde er vom König von Württemberg geadelt.

Später, von 1919 - 1925 war er Intendant der Berliner Staatsoper. Unter seiner Führung wurde die Oper wieder zu einem der führenden Häuser in Europa.

Max von Schillings war darüber hinaus auch ein grosser Komponist. Er komponierte die Opern “Ingelwelde (1894)”, “Der Pfeifertag (1899)”, “Moloch (1906)” und “Mona-Lisa (1915)” sowie die Melodramen “Kassandra” und “Das Hexenlied”. Sein Stil ernnerte sehr an den Richard Wagner’s. Einer seiner bekanntesten Schüler war Furtwängler.

Ende der zwanziger Jahre unternahm er mehrere Tourneen durch Europa und Amerika. Besonders die Amerikaner feierten ihn stürmisch.

Am 31. Mai 1932 übernahm Max von Schillings die Präsidentschaft der Preussischen Akademie der Künste von Max Liebermann. Zwei Wochen später ehrte Reichspräsident von Hindenburg ihn für seine hervorragenden Verdienste mit der “Goethemedaille für Wisenschaft und Kunst”.

1998 nannte das BBC-Music-Magazine Schillings “Ein wichtiges Glied nach Wagner”. Das Magazin Orpheus 1999: "Gerade das macht die Stücke doppelt vergnüglich - man genießt sehr das Originelle, Neuartige an ihnen, vieles ist für die Zeit erstaunlich mutig. Die 'Glockenlieder' schwimmen auf höchstem Niveau auf der Jugenstil-Woge mit.

 

Max von Schillings